40 Jahre Freunde und Förderer, ein Kompendium über die Geschichte des Vereins und die Schätze von St. Nikolaus

Schon sind es 41 Jahre, aber die von uns 2024 publizierte Broschüre bleibt aktuell und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dies liegt auch an dem Konzept, diese Jubiläumsschrift als Kompendium und wertvollen kompakten Führer durch unsere frisch und aufwändig sanierte Pfarrkirche zu gestalten.

Unsere Broschüre als PDF:

40 Jahre Freunde und Förderer von St. Nikolaus Bensberg e.V.

Der Jakobusweg und Wegestein an St. Nikolaus

-der Wegestein

Auf dem wichtigen Handels- und Heeresweg von Leipzig nach Köln, der Heidenstraße, zogen auch Jakobuspilger von Ost nach West. Sie kamen über die Höhen des Bergischen Landes, weil die Flußtäler weitgehend versumpft und damit nicht gut befahrbar waren. So passierten sie im Bergischen Land Marienheide, Scheel, Lindlar, Hohkeppel, Untereschbach und Bensberg, vorbei am Schloß und besonders wichtig an St. Nikolaus. Auch führt der Jakobusweg vorbei an der evangelischen Gemeinde Bensberg und geht dann weiter über den Königsforst und Kalk zum Kölner Dom, in dem Jakobus seit langem verehrt wird.

Die Nikolausfreunde errichteten im Jahre 2024 einen dreieinhalb Tonnen schweren Grauwackestein an der Kirchmauer von St. Nikolaus. Hierin eingelassen ist eine große Bronzeplatte, analog zu anderen Wegesteinen entlang des Jakobusweges. Sie beschreibt den Verlauf des Pilgerweges und wurde von der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock aus Gescher gegossen, von der auch die insgesamt fünf 4,5 Tonnen schweren Glocken von St. Nikolaus stammen.

Einweihung des Pilgersteines vor der Kirche St. Nikolaus in Bensberg durch den evangelischen Pfarrer Samuel Dörr und Pfarrer Elmar Kirchner am 05.10.2024

Der Wegestein steht auch für die lebendige Ökumene der Evangelischen Pfarre Bensberg und der Pfarre St. Nikolaus.

-wahre Nikolausfreunde fördern das Projekt tatkräftig

Ohne Freunde und Förderer geht nichts. Über 8500 Euro kamen zusammen, gespendet von Klein und Groß, u.a auch von der Bensberger Bürgerstiftung. Und der Steinmetz Jan Schwieren nahm einen symbolischen Beitrag, der Rest war Gottes Lohn. Mit welcher Begeisterung Spender und dann natürlich auch beide Pfarrgemeinden das Projekt annahmen, macht uns nach wie vor sprachlos! Und es ermuntert, weiterzumachen. Von nix kütt halt nix!

-Website: heidenstrassenachkoeln.de

Mit massiver Unterstützung von den zwei Computerfreaks Alexandra Höderath und Werner Höderath aus der „Hillijen Jass“ hinter St. Nikolaus gelang es, eine Website „heidenstrassenachkoeln.de“ aufzuziehen. Sie schildert die Geschichte des Wegesteins und beinhaltet Komoot unterstützte digital aufgearbeitete Wanderungen auf dem Jakobusweg von Marienheide bis zum Kölner Dom.

www.heidenstrassenachkoeln.de

-Stele mit QR Code

Seit November 2025 steht neben dem Wegestein eine Grauwackestele mit einer Edelstahlplatte, auf die ein QR Code gelasert wurde.

Dieser führt über Smartphone Scan zur Website heidenstrassenachkoeln.de“. Hiermit sprechen die Nikolausfreunde besonders jüngere und internettaffine Menschen an. Denn neben interessanten Fakten zum Jakobusweg über die historische Heidenstrasse bietet die Website auch mit Komoot unterstützte Wanderwege zwischen Marienheide im Oberbergischen Land und dem Kölner Dom an.
Komootprofil: Heidenstraße nach Köln

Die Sanierung eines großen Denkmals

Mit Hilfe von den Nikolausfreunden Dr. Alfons Daubenbüchel und Michael Müller Offermann verfasste Andreas Lücke einen Artikel des selben Namens, der in „Heimat zwischen Sülz und Dhünn“, in der Jahreszeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins im Jahr 2024 erschien.

Bitte laden Sie das PDF dazu runter:

Die Sanierung eines großen Denkmals

Digitalisierung und LED Aufrüstung der Beleuchtung von St. Nikolaus

Im Rahmen der acht Millionen schweren Sanierung von St. Nikolaus wurden gut 70.000 Euro für die Sanierung der Leuchten und deren Digitalisierung, bzw. LED Ertüchtigung aufgewendet. Wir, die Nikolausfreunde, sagten zu, die Sanierung von zwei Leuchten zu finanzieren. Es waren dies 6000,— Euro in 2024.